Vision

Noch ein Arbeitszweig im BFP? Uns als Initiatoren von „55-aufwärts“ geht es um viel, viel mehr. Wenn man sich die Zahlen der Menschen, die heute schon über 60 Jahre alt sind (jetzt 20 Millionen) und eventuell Erlösung durch Jesus noch nicht kennen, bewusst anschaut, dann muss man in sich gehen. Unser Herz hat es tief bewegt, besonders als wir dann auch noch den Vortrag von Schw. Ursula Meyer, Seniorenvertreterin der VMeC, zum Thema: „Paradigmenwechsel für die Gemeinde – Senioren im 21. Jahrhundert“ hörten. Folgende Bibelworte aus dem Mund Jesu kamen in unser Herz: „Geht in die ganze Welt und verkündet die Gute Nachricht allen Menschen!“ (Markus 16, 15), “Ihr seid das Licht der Welt“ (Matthäus 5, 14), „Ihr seid das Salz der Erde“ (Matthäus 5, 13), „So sehr hat Gott die Welt geliebt…“ (Johannes 3, 16). Worte Jesu, die nicht nur an junge Menschen gerichtet sind; Jesus spricht hier alle Generationen an.

Leider hat auch gerade unsere Umfrage im BFP ergeben, dass hier ein großes braches Land ist. Dass die meisten Leiter und Gemeinden im BFP die große Herausforderung, diese Generation für Jesus zu gewinnen, noch nicht wirklich erkannt und angenommen haben. Wir als Initiatoren sind überzeugt, dass sehr viel getan werden kann, wenn wir schnell die richtigen Schritte in allen Gemeinden unternehmen.

Vielleicht müssen wir auch ganz neue Wege gehen. Salz und Licht der Erde können wir nur sein, wenn wir Kontakt mit unseren Mitmenschen haben, wenn viele Beziehungen geknüpft werden. Wir meinen, dass die Kleingruppe und überhaupt viele kleine Initiativen wichtige Ansätze sein können. Wir laden Euch herzlich ein, unsere Vision gründlich durchzulesen:

Das Ziel ist eine dynamisch-evangelistisch-missionarische Arbeit, die Frauen und Männern ab „55-aufwärts“ Jesus Christus als Herrn und Retter nahe bringt. Sie sollen ermutigt werden an Aktivitäten teilzunehmen, die das geistliche Wachstum, die körperliche Gesundheit und das soziale / kulturelle Engagement fördern. Die Gemeinden des BFP (Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden) sollen unterstützt werden, eine Seniorenbewegung mit dem Namen „55-aufwärts“ aufzubauen.

Warum 55-aufwärts?

Weil es in Deutschland eine riesengroße Ernte in diesem Alterssegment gibt: Angesichts der zukünftig 30 Millionen Menschen in dieser Altersgruppe ergibt sich daraus für die Gemeinde Jesu Verheißung und Auftrag für diese Generation. Folgende Ausführungen sind in den Medien zu lesen:

Während der Anteil der über 60jährigen derzeit bei 21,4 Prozent liegt, soll er Prognosen zufolge bis zum Jahr 2030 auf über 30 Prozent ansteigen. Gleichzeitig wird der Anteil der unter 20jährigen von gegenwärtig einem Fünftel auf weniger als ein Sechstel, vielleicht sogar auf unter 15 Prozent zurückgehen. Politik und Gesellschaft müssen dieser Entwicklung Rechnung tragen und das große Potenzial an Erfahrungswissen und Engagement nutzen.

In Zahlen sind es heute 20 Millionen Menschen, die über 60 sind. In 10 Jahren werden es dann erwartungsgemäß 30 Millionen Menschen sein und dadurch den größten Teil der Gesellschaft bilden.(Quelle: BMFSFJ – Alter und Gesellschaft: Dritter Bericht)

Potenzial entdecken

„55-aufwärts“ kann nur durch motivierte Mitarbeiter, gute Struktur und intensive Vernetzung erfolgreich sein (siehe idea – Ausgabe 03.10.08 mit dem Titel: Seniorenreferenten). Es gibt in vielen Gemeinden sehr gutes, aber schlummerndes Potenzial. Dies sind in der Regel reife und erfahrene Menschen. Diese Personen müssen entdeckt, ermutigt und angeleitet werden (Learning by doing). Erfahrungen im Gemeindealltag haben gezeigt, dass bei entsprechender Beauftragung von Personen für bestimmte Bereiche sehr hohes Entwicklungspotenzial möglich ist. Diese Ansprechpersonen erstellen zuerst eine Adressenliste aller „55-aufwärts“ Personen in der Gemeinde und auch von Freunden der Gemeinde. Diese Personen werden Verteiler der Informationen von „55-aufwärts“. Zusammen mit dem Pastor und der Gemeindeleitung überlegen sie, welche Initiativen am Ort umsetzbar sind.

Gründung einer bundesweiten „55-aufwärts“ Arbeit

Die Mitarbeiter aus den verschiedenen Gemeinden sollen zu Informationsaustausch und gemeinsamen Planungen vernetzt werden.

  • Zudem sollen im BFP auf Distrikt-, Regional- und Bundesebene
  • Ansprechpersonen gefunden und eingesetzt werden.
  • Diese treffen sich dann regelmäßig für Austausch und Projektplanungen.