Aufbau

Erste Schritte für eine „55-aufwärts“ Arbeit in deiner Gemeinde:

Ein Verantwortlicher des Gemeindeleitungsteams lädt alle Mitglieder der Gemeinde, die über 55 Jahre alt sind, zu einem Informationstreffen ein. Die Vision der neuen Initiative „55-aufwärts“ wird verlesen und erörtert, die Teilnehmer geben ihre eigenen Ideen und Anregungen weiter. Gemeinsam wird überlegt, wie man mit einer Gruppe beginnen kann und was die Zielsetzung ist:

  • Wo man sich trifft, zu welchen Zeiten man sich trifft und wie oft man sich treffen möchte (auch altersbedingt).
  • Eine Ansprechperson wird gewählt, die die Verbindungsperson zwischen der Gemeinde und der „55-aufwärts.de“-Arbeit des BFP sein kann.
  • Eventuell können verschiedene Zielgruppen mit differenzierten Initiativen gebildet werden, je nach jeweiligen Interessen, Mobilität, Alter usw.

Beginn einer gemeindlichen Seniorenarbeit

Um eine Seniorenarbeit in der Gemeinde zu beginnen, sollten Sie Leiter oder Mitarbeiter sein. Begeisterung oder die richtige Einstellung sowie Hingabe oder Leidenschaft sind dafür Voraussetzung.

Hast Du eine Vision für Deinen Seniorentreff? Vision (Sprüche 29, 18)

  1. Mit einer Vision – andere inspirieren und motivieren
  2. Mit einer Vision – Durststrecken überwinden
  3. Mit einer Vision – auf dem rechten Weg bleiben und Prioritäten setzen
  4. Vision verleiht Kraft. Vision gibt Leben, Vision verleiht Energie und erfrischt

Wen wollen wir erreichen?

  • die jüngere bis mittlere noch bewegliche Generation (go – goes und slow-goes)
  • Außenstehende, ungläubige Ältere

Ziele zum Wachstum

  • Gerettete Seelen, die durch mitfühlende Freunde das Evangelium hörten.
  • Jesus kommt bald in Macht und Herrlichkeit zurück. Lasst uns die Verlorenen genau so ernsthaft unter der alten Bevölkerung suchen. (Bedürfnisorientierte Evangelisation = Ältere für Ältere)Gemeinde wächst durch Seniorenarbeit.
  • Senioren wachsen im Glauben, ihr Leben wird verändert, Dienste werden sichtbar.
  • (Altersgerechte Themen aufgreifen)

Keine Angst vor großen Träumen.

  • David hatte sie und Josua, Moses, Paulus, Petrus, Abraham auch.

Was bieten wir?

  • Das Angebot der Erlösung durch Jesus Christus
  • Gemeinsame Erlebnisse (Freizeiten, Ausflüge, Essen)
  • Freude – Feiern
  • Das Gefühl der Zusammengehörigkeit
  • Einander annehmen

Wie könnte unser Programm aussehen?

  • Essensgemeinschaft
  • Gebetsgemeinschaft
  • Andacht (Ermutigung/ Korrektur)
  • Gesprächsrunde (aktuelle Seniorenthemen, Referenten einladen)
  • Begegnung Jung/ Alt (Dazu muss der Termin evtl. verlegt werden)
  • Feiern (z.B. runde Geburtstage)
  • Ausflüge (z.B. Grillen auf einem Stückle)
  • Einladung eines anderen S – Kreises
  • Gebetsfrühstück
  • Einüben eines Musikbeitrages für den Sonntagsgottesdienst (nicht so schüchtern sein!)
  • Musiknachmittag (der Förderkreis vermittelt Talente)

Preis?

  • freiwilliges Opfer
  • Mitarbeit beim Aufräumen usw.
  • Zeitaufwand

Unsere Werbung

  • Mund zu Mund
  • Gemeindebrief
  • Örtliche Presse
  • Am schwarzen Brett
  • Abkündigung im Sonntagmorgengottesdienst
  • Besuche
  • Sondereinladungen

An welchem Wochentag, um welche Uhrzeit in welchem Rhythmus treffen wir uns?

  • An Wochentagen ist mehr Zeit. An Wochenenden sind häufig die Kinder zu Besuch.
  • Im Winter kann nachmittags eine halbe Stunde früher begonnen werden (früher Dunkel)

Bemerkungen

  • Es ist die Arbeit von Senioren für Senioren (Keine Betreuung!!)
  • Die Kuchen werden von den Gemeindesenioren selber gebacken u. mitgebracht)
  • (das ist oft der einzige praktische Dienst, den Höherbetagte noch tun können außer Gebet)
  • eine eigene Kasse für Spenden ist sinnvoll
  • (Ausflüge, Material für Deko, Bezahlung von Referenten)

Ein neuer Anfang im Seniorenkreis

Wen wollen wir erreichen?

  • Die jüngere ältere Generation der Gemeinde und
  • die Mittleren bis noch beweglich Hochbetagten und
  • Außenstehende, ungläubige ältere Menschen

Was ist unser Ziel?

  • Geistliches Wachstum/ Ermutigung
  • Dienst
  • Gemeinschaft
  • Evangelisation

Wie wollen/ können wir es erreichen?

  • Seniorenhauskreis – oder Gesprächskreis/ Kleingruppen
  • Gästenachmittage
  • Seniorengottesdienste
  • Praktische Einsätze ( z. B. Besuchsdienste )
  • Gebetsgruppe
  • Wochenendtagung
  • Aktivgruppe ( z.B. Gymnastik/ Kochkurs/ Wandergruppe)
  • Seniorengruppe

Wer kann uns unterstützen?

  • Eigenes Potential
  • Pastor, andere Gemeinde – Glieder, Gruppen
  • Referenten

Wie viel darf es kosten – wollen wir investieren an Zeit, Geld, Energie, Aufwand?

Wann soll die Sache starten?

  • Zeitpunkt
  • Wochentag
  • Rhythmus

27 Missionarische Ideen und Anregungen

Liebe Leser, wir würden uns freuen, wenn uns weitere Ideen, Anregungen oder Erfahrungen mitgeteilt würden, da sich die Arbeit im Aufbau befindet. Vielen Dank!

  1. Nachbarn zum Essen, Grillen, Spieleabend usw. einladen
  2. Evangelistische Traktate, Zeitschriften, CDs oder  DVDs weitergeben
  3. In der Mittagspause oder nach Feierabend „Deutsch für Ausländer“ anbieten
  4. Zu Weihnachten Grußkarten oder kleine Geschenke in der Nachbarschaft verteilen
  5. Einen Gemeinschaftschor für jedermann ins Leben rufen
  6. Einen Ostergarten im Stadtteil vorbereiten
  7. Nachbarschaftstreffen, Seniorencafé, Straßenfest organisieren
  8. Großeltern-/Enkeltage durchführen
  9. Familiengottesdienste planen
  10. An Umweltaktivitäten der Stadt teilnehmen
  11. Altenheim-, Seniorenbesuche machen
  12. Einen Stand betreiben (z.B. Weihnachtsmarkt)
  13. Ein „Weihnachtsliedersingen bei Kerzenschein“ organisieren
  14. Sich an Säuberungsaktionen im Stadtteil beteiligen (z.B. Blumenrabatten, Park)
  15. Ferienpass-Aktivitäten anbieten
  16. Gebet für Anliegen und Probleme anderer Menschen anbieten
  17. Themenabende zu bestimmten Fragen oder Interessengebieten organisieren
  18. An Angeboten der Stadt oder des Stadtteils teilnehmen
  19. Sommerfest oder Ähnliches veranstalten
  20. Konzert veranstalten
  21. Spezifische Veranstaltungen zum Thema Gesundheit, Alter etc. anbieten
  22. Seniorenandachten oder Gottesdienste am Nachmittag organisieren
  23. Seniorentreff oder Seniorencafé anbieten
  24. Fahrradtour, Walking, gemeinsame Besichtigungen organisieren
  25. Gesprächsgruppen zu unterschiedlichen Themen anbieten
  26. Bastel- und Kreativgruppen gründen, eventuell für Gemeindeaktivitäten, Kinderstunde, Weihnachtsbasar, Erntedankfest, Mission …
  27. Eine Sozialinitiative oder ein Sozialwerk gründen, zum Beispiel Betreutes Wohnen für Senioren etc.
  28. Eine „Tafel“ organisieren

Dienst an Senioren

übersetzt von Doris Ewert, Quelle: Homepage AOG

1. Dienst als Vorbild

Eine der besten Möglichkeiten, Jugendliche und Kinder zu unterweisen, ist die, ein gutes Vorbild zu sein. Unsere Kinder, Enkel, Nichten und Neffen lernen oft mehr, wenn sie sehen, was wir tun, als wenn sie hören, was wir sagen.

Einige Überlegungen, wie wir denen, die uns beobachten, ein gutes Vorbild in alltäglichen Dingen sein können:

  • Halte dich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen.
  • Halte bei Stoppschildern an.
  • Überfahre keine rote Ampel.
  • Vermeide Aggressivität im Straßenverkehr und laß dich auch von anderen Verkehrsteilnehmern nicht dazu provozieren.
  • Meide die Versuchung, Früchte oder Süßigkeiten im Supermarkt zu „probieren“.
  • Sei treu im Gottesdienstbesuch.
  • Gehorche den Gesetzen deines Landes und unterstütze die Polizei.
  • Schau dir nur moralisch einwandfreie Fernsehprogramme an.
  • … weiterlesen im PDF >> Download